Holger geht baden…

pardon…  schwimmen natürlich. 🙂

Was für eine Gaudi heute auf der Vor-Ort-Pressekonferenz zum Ball des Sports in der Ball-Arena in Wiesbaden. Da erwartet die 1.600 Gäste am Samstag eine 25 m-Bahn, um die herum zahlreiche Wasser-Aktivitäten geknüpft sind. Heute gab es für die Journalisten und auch für mich schon mal die Gelegenheit, das Bauwerk zu bewundern.

Und wer war auch da? Natürlich Holger Weinert von der Hessenschau. Letztes Jahr erklomm er im Smoking die Kletterwand, in diesem Jahr ging er mit demselbigen und natürlich einer Badekappe ins Wasser – kameratauglich reingeschubst von Sporthilfe-Chef und Ex-Wasserballer Dr. Michael Ilgner. Eigentlich hätte ich mir ja sowas denken und eine passende Kamera mitnehmen können. Aber nein, ich hatte nur die kleine Powershot in der Handtasche und den Blitz haben mir die Kameraleute verboten. Da kennen die nix. Aber egal, es sind trotzdem lustige Bilder entstanden.

Was freue ich mich auf Samstag und einen tollen Ball-Abend. Ich werde – zusammen mit Kerstin’s Unterstützung – wieder die Lounges und Aktivstationen fotografieren und bin schon sehr gespannt…

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Der Hackl-Schorsch in seinem Allerheiligsten

Endlich war es mir vergönnt, den Hackl Schorsch, mit dem mich eine langjährige Freundschaft verbindet, in Berchtesgaden zu besuchen. Neben aller Freude über das Wiedersehen, wollte ich natürlich gerne einige Aufnahmen von ihm machen, wenn ich denn schon mal da bin. Was soll ich sagen, der Schorsch ist ja Profi und hat schon unzählige Shootings hinter sich. Das war wirklich klasse und wir haben viel Spaß gehabt.

Nach einer Art Homestory in und vor seinem Haus, das natürlich einen Blick auf den Watzmann hat, sind wir noch in seine Werkstatt beim Bob- und Schlittenverband gefahren. Dort sind über viele Jahrzehnte hinweg die ganzen Weltmeister- und Olympiasieger-Kuven entstanden. In diesem kleinen Raum im Keller, man mag es kaum glauben. Wir haben auch fast alles so gelassen, wie es war – die Aufnahmen sind total authentisch. Allerdings habe ich zum Teil mit einem Superweitwinkel gearbeitet, weil es doch ziemlich eng war. Und mittlerweile ist die Werkstatt abgerissen und weicht einem schicken Neubau. Also haben die Bilder auch noch historischen Wert – und das macht mich stolz und glücklich…
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Ein Bild, drei Varianten

Vor ein paar Wochen erhielt ich einen Anruf von Inge Steiner, Ehefrau von Matthias Steiner, dem Olympiasieger im Gewichtheben. Sie braucht ganz dringend für ein Buch, in dem ihr Mann einen Gastbeitrag geschrieben hat, ein Foto von ihm im Anzug. Und das einzige, was es in dieser Richtung gibt, hätte ich letztes Jahr in Frankfurt am Rande der Verleihung des Helmut-Werner-Preises in Frankfurt fotografiert. Mein erster Gedanke war „oh je“, denn das wurde auf Wunsch einer Redakteurin mal eben schnell draußen vor der Hauswand des Hotels regelrecht geknipst. Kein richtiges Licht, kein passendes Objektiv, keine Zeit – eigentlich hat nichts wirklich richtig gepasst, aber ich habe es halt gemacht. Und so ein Bild in einem Buch mit meinem Namen drunter. Nicht schön. Da aber Matthias Steiner zur Zeit bei „Let’s dance“ aktiv ist, war auch keine Zeit für ein Foto-Shooting. Also habe ich mich an die Bearbeitung gemacht. Der erste Wurf hat leider nicht gepasst, weil ich erst danach eine Vorlage und Beispiele bekam. Es sollte ein quadratisches Format haben und die Bilder von anderen Autoren waren auch alle etwas softer als meine Bearbeitung. Also finge ich nochmal von vorne an. Aber so kann ich heute mal die Ursprungsvariante zeigen, die erste und dann die finale Version. Natürlich immer noch ein Kompromiss, aber ich denke, für die bestehende Ausgangsbasis ganz OK.

An dieser Stelle möchte ich mal ein großes Dankeschön an Gerald Zeithaml loswerden. Er ist ein begnadeter Photoshop-Künstler und Composer und ich hatte im Januar einen Personal-Coaching-Tag bei ihm in Bamberg. Und das war genial. Viele der Dinge, die ich dort gelernt habe, kann ich immer wieder in meiner täglichen Arbeit umsetzen. Also…. DANKE, Gerald, Dich kann man wirklich empfehlen! Wer Interesse hat, seine Website lautet: http://www.zeitstein.com/ Sind geniale Sachen drauf.

Und hier die Bilder. Original (völlig ohne Bearbeitung), Version 2 (knackig bearbeitet mit Textur), Version 3 (softer bearbeitet mit einem von mir fotografierten Bild im Hintergrund)

PS: Das Buch heißt übrigens „Das Deutschland-Prinzip“

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KiO-Day in München

Oha, schon lange nichts mehr hier berichtet und dabei hatte ich so viele Einsätze und Projekte in den letzten Wochen, dass ich ganz viel posten könnte. Ich fange mal mit dem aktuellsten an. Der KiO-Day am letzten Samstag in München. Dort hatte der Verein „Kinderhilfe Organtransplatation“ die Möglichkeit, seine Arbeit vorzustellen und dafür zu werben, einen Organspendeausweis zu tragen. Den gibt es jetzt übrigens mit Bayern-Logo, was viele, die bereits einen haben (mich eingeschlossen) dazu bewogen hat, ihn nochmals auszufüllen, weil das so schickt aussieht. 🙂

Außerdem hat der FC Bayern München dem KiO-Team (vertreten durch Gründer Hans Wilhelm Gäb und dem Hackl Schorsch) einen sehr großzügigen Scheck überreicht. Und dann kam das größte für die angereisten Familien, denn 12 organtransplantierte Kids durften mit den Bayern-Profis aufs Spielfeld laufen. Gänsehaut-Moment!!! Und ich durfte mit einer Innenraum-Akkreditierung direkt am Rasen dabei sein.

Was für ein schöner Tag für alle und natürlich auch für mich – auch wegen des Wiedersehens mit wirklichen Freunden, wie Alex Hassenstein (DEM Sportfotografen Deutschlands) und dem Schorsch (DEM Rodler Deutschlands). Am Sonntag war ich zwar richtig platt, aber die Reise hatte sich gelohnt.

Ein großer Dank ans KiO-Team für die tolle Organsiation und an Fred Joch, dem „Fotografen-Urgestein“, der uns großartig unterstützt hat! Bis zum nächsten Mal…

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Brutal schön

Gestern Abend gemütlich auf der Couch und der Fernseher lief. Da flimmerte als erstes meine liebe Freundin Margit Lieverz in SAT1 über die Mattscheibe. Große Freude über das Wiedersehen. 🙂 Und keine Stunde später in der großen Samstag-Abend-Doku „Brutal schön“ entdecke ich den wunderbaren Prashant Prabhakar, Schauspieler (u.a. bei Stromberg) und sicherlich der bekannteste Inder Deutschlands, der natürlich gar keine Schönheits-OP nötig hat, aber sich von Berufs wegen mit all‘ diesen Themen beschäftigen muss.

Nochmal große Freude, weil ich Prashant im Januar anlässlich der Film-Premiere von „Drei Türken und ein Baby“ über Margit kennengelernt habe. Als er mitbekommen hatte, dass ich Fotografin bin, schlug er spontan ein Shooting am nächsten Tag vor. Klar, warum nicht? Ohne jegliche Vorbereitung (außer einer Kette, die wir unterwegs im Baumarkt gekauft haben) ging es los. Und was dann folgte, war wirklich filmreif. Wow, vom smarten Geschäftsmann mit Fliege über den harten Typen mit Zigarette und Unterhemd inklusive der passenden Posen und Gesichtsausdrücke war alles dabei. Manchmal war mir hinter der Kamera direkt unheimlich, aber es war wirklich „brutal schön“. 🙂

Danke, lieber Prashant, für dieses tolle Shooting. Wir müssen unbedingt mal wieder was zusammen machen. Und das Feuerbild kriegst Du auch noch!

Mehr Infos zu Prashant Prabhakar auf seiner Website:
http://www.prashant.de/

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Helmut Werner Preis 2015

Gestern Abend habe ich mal wieder die ganze Mannschaft der beiden gemeinnützigen Vereine Kinderhilfe Organtransplantation und Sportler für Organspende getroffen. Und es gab ein Wiedersehen mit einigen anderen Weggefährten aus dem Sport. Die Verleihung des Helmut Werner Preises im Lindner Hotel in Frankfurt stand auf dem Programm und wie schon im Vorjahr habe ich wieder die fotografische Begleitung übernommen. Und dabei viel gelernt. Z.B. wie man einen Hirntod definiert und wie man ein ernstes Thema wie dieses interessant vermitteln kann. Oder über den Ablauf eines Organ-Transports, den zwei Pilotinnen sehr anschaulich schilderten. Johannes B. Kerner moderierte den Event und die zwei kessen organtransplantierten Kinder (10 und 11 Jahre alt), die stellvertretend für viele andere Kinder stehen, denen der Verein schon geholfen hat, waren wirklich herzerfrischend. Das Mädel – begeisterte Tischtennis-Spielerin – lieferte sich einen Schlagabtausch an der Platte mit Timo Boll – frisch gebackener German Open Sieger im Doppel –  und der Junge erklärte dem verdutzen Moderator, das er gar keine Lust habe, über Krankheiten zu sprechen. Na sowas…

Also es war wieder ein wunderbarer Abend mit interessanten Menschen und guten Gesprächen. Ach ja, ich hatte auch eins… mit Paul Breitner, dem Fußball-Idol meiner Jugend. Der versicherte mir, dass er absolut nichts gegen Fotografen und schon gar nicht gegen mich habe, er würde einfach nur konzentriert und auf gar keinen Fall böse schauen. Also da war ich beruhigt. 🙂

Bald geht es weiter mit meinem Engagement für KIO. Der KIO-Day in der Allianz Arena im April rückt näher. 50 – 60 Millionen Menschen werden – so Paul Breitner im Interview – da erreicht. Ein Riesending für eine gute Sache. Ich werden berichten.

Weitere Infos gibt es unter: http://www.kiohilfe.de/

So… und jetzt geht es auf nach Stuttgart. Dort warten die nächsten Kindergarten-Kinder auf mich….

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Mal wieder im Einsatz für mein Charity-Projekt

Letzten Freitag/Samstag hatte ich das Vergnügen, mit der ganzen Mannschaft des gemeinnützigen Vereins „Sportler für Organspende“ (VSO) nach München zu reisen. Dort findet traditionell im Herbst die jährliche Mitgliederversammlung statt. Und da der FC Bayern München in vielfältiger Weise den Verein unterstützt, nahmen auch Mediendirektor Stefan Mennerich und Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge teil. Außerdem gab es ein Wiedersehen mt Waldi, der eine Familie mit vier Kindern interviewte, die durch die Krankheiten der Kinder in große Schwierigkeiten geraten sind und denen von VSO über die Kinderhilfe Organtransplantation (KIO) entscheidend geholfen werden konnte. Auch Matthias Steiner, der Olympiasieger im Gewichtheben, war anwesend. Er engagiert sich sehr für das Tragen von Organspende-Ausweisen und auch für VSO.

Es war eine hochkarätig besetzte und auch für mich, die ich ja eigentlich „nur“ als Fotografin dabei war, sehr informative Sitzung. Ich habe viel gelernt über Abläufe und Schwierigkeiten bei Transplantationen und über die Schicksale Betroffener. Da wird man ganz ruhig und bescheiden und hat sicher überhaupt kein eigenes Problem mehr.

Wer sich informieren möchte über diese Thematik findet hier Infos:

http://www.vso.de
http://www.kiohilfe.de

Die Vereine finanzieren sich ausschließlich aus Spenden und freuen sich über jeden Euro! Und kostenlose Organspendeausweise kann man dort auch bestellen…

Und nach dem offiziellen Teil sind wir dann alle auf Einladung des FC Bayern in die Allianz Arena gefahren und durften den grandiosen 6:0 Sieg der Münchner gegen Bremen miterleben. Ein, wie wir später erfahren sollten, historisches Spiel, denn noch nie seit Aufzeichnung der Bundesliga-Statistiken hat eine Mannschaft in einem Spiel NULL Schüsse auf ein gegenerisches Tor abgegeben. Den Bremern ist das aber am Samstag „gelungen“. Sowas…

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